Aktuell gehören zum Team:

Lotti

Lotti ist im Juli 2025 geschlüpft, zusammen mit Kolja. Sie ist eine Henne der Rasse Bielefelder Zwergkennhuhn. Obwohl sie eher zierlich ist, ist Lotti ist sehr quirlig und selbstbewusst. Momentan ist sie noch in der Ausbildung zum echten Therapiehuhn.

Karla

Karla ist ein echtes Zirkuspferd. Sie ist eine Zwerg-Wyandotte und im Mai 2022 geschlüpft. Karla lernt schnell neue Fertigkeiten und zeigt diese im Tausch gegen ein Leckerli. Sie entspannt gern bei einem Schläfchen unter der Wärmelampe. 

Kolja

Kolja nimmt schnell Kontakt zu Menschen auf und will immer und überall dabei sein. Auch er ist ein Bielefelder Zwergkennhuhn, geschlüpft im Juli 2025, und ebenfalls noch in der Therapiehuhn-Ausbildung.

Rudi

Rudi ist der Leithahn und hat sich im Juni 2023 aus dem Ei gekämpft. Er hält sich gern im Hintergrund und beobachtet das Geschehen. Rudi hat ein sehr ausgeglichenes Wesen. Es sei denn, er darf ein Kunststück zeigen. Dann drängelt er sich vor und präsentiert stolz, was er kann.

Was ist das Besondere an Therapiehühnern?

Nicht jedes Huhn ist automatisch das perfekte Therapiehuhn. Grundvoraussetzung sind absolute Freiwilligkeit und Neugier auf den Kontakt zum Menschen. Hühner sind Fluchttiere und bleiben gern im Schutz ihrer Gruppe. Die Arbeit mit den späteren Therapiehühnern beginnt schon im Kükenalter. Zuerst sollen sich die Kleinen an die menschliche Hand, menschliche Bewegungen und Geräusche aus dem Menschen-Alltag gewöhnen. Kleine Köstlichkeiten aus der Menschenhand wie Obst oder Mehlwürmer sind da natürlich sehr hilfreich. Allerdings lernen Hühner sehr schnell und sie wissen bald, dass auch das Geräusch der sich öffnenden Haustür oder des Kühlschrankes Gutes verspricht. Etwa mit einem halben Jahr reagieren Hühner auch auf ihren eigenen Namen. Wenn das Huhn vertrauen gefasst hat, beginnt der nächste Schritt der Ausbildung: das Huhn lernt, im Auto mitzufahren, die Transportbox als sicheren Ort und auch fremde Menschen als Beziehungspartner zu akzeptieren. Interessierte Hühner lernen mithilfe des Clickertrainings spielerisch, über kleine Wippen zu laufen, einem Zeigestab zu folgen, Slalom zu laufen und und und. Ziel des Clickertrainings ist jedoch nicht, die Hühner zu dressieren. Das gemeinsame Training dient der Beschäftigung der Hühner, bietet eine Menge Abwechslung und vertieft die Mensch-Tier-Beziehung.

Um dann wirklich ein echtes Therapiehuhn zu sein, braucht es aber noch mehr :

  • regelmäßige Besuche beim Tierarzt,
  • eine Erlaubniserteilung vom Veterinäramt (Zertifizierung nach §11 TierschutzGesetz),
  • eine eigene Haftpflichtversicherung,
  • eine qualifizierte Halterin mit Sachkunde zu Hühnerhaltung und Hygiene sowie Fachkunde zur Tiergestützten Arbeit ,
  • regelmäßige Weiterbildungsnachweise in Sach- und Fachkunde.